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Ex-Präsident von Nez Rouge steht unter Verdacht

Der frühere Präsident der Berner Sektion von Nez Rouge soll Geld veruntreut haben. Diesen Vorwurf erhebt die neue Präsidentin Eveline Wiederkehr.

Der Ex-Präsident von Nez Rouge Sektion Bern steht unter Verdacht, Geld veruntreut zu haben (Symbolbild).
Der Ex-Präsident von Nez Rouge Sektion Bern steht unter Verdacht, Geld veruntreut zu haben (Symbolbild).
Keystone

Die neue Präsidentin der Berner Sektion von Nez Rouge soll ihren Vorgänger wegen Veruntreuung angezeigt haben. So stand es gestern im «SonntagsBlick». Es fehlten rund 10'000 Franken aus der Kasse. Der Verein chauffiert über die Festtage Leute nach Hause, die zu viel getrunken haben. Er lebt vor allem von Spenden, die Fahrer leisten Freiwilligenarbeit. Darum ist der Verdacht auf Betrug für die neue Vereinspräsidentin Eveline Wiederkehr wie «ein Schlag ins Gesicht». Man habe Strafanzeige gegen den ehemaligen Präsidenten eingereicht. Staatsanwalt Christoph Scheurer bestätigt, dass eine solche Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Thun eingegangen sei.

Scheinbar besteht der Verdacht gegen den Ex-Präsidenten bereit seit dem letzten Jahr. Dem Kassier von Nez Rouge Bern sei aufgefallen, dass der Vereinspräsident immer wieder Geld vom Vereinskonto abgehoben hatte. Die Belege aber fehlten. Darum hat der Berner Kassier den nationalen Verband in Kenntnis gesetzt. An einer ausserordentlichen Generalversammlung habe man den Ex-Präsidenten mit den Vorwürfen konfrontiert. Doch dieser habe geschwiegen. Er musste seinen Posten räumen. Doch scheinbar betreute er die Website der Berner Sektion weiterhin und erscheint dort nach wie vor als Leiter der Berner Sektion. Laut Eveline Wiederkehr habe der Verein jetzt eine neue Website, weil die Rechte an der alten scheinbar beim Expräsidenten liegen, und dort sonst niemand Änderungen vornehmen kann.

Laut Ferdinand Ottiger von Nez Rouge Schweiz habe die neue Leitung der Berner Sektion die volle Unterstützung des Dachverbandes. Der Ex-Präsident wollte gemäss dem «SonntagsBlick» nicht Stellung nehmen zu den Vorwürfen gegen ihn. Aber immerhin erklärte er, dass sich die Staatsanwaltschaft noch nicht bei ihm gemeldet habe und dass er mittlerweile veranlasst habe, dass die alte Website gelöscht wird.

BZ/cng

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