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«Enzian-Mitglied wurde am Kopf getroffen»

Der bernische Polizeidirektor Hans-Jürg Käser hat am Donnerstag im Grossen Rat kurz über die Vorfälle in Biel informiert.

«Ich bin froh, am Leben zu sein»: Peter Kneubühl wurde am 17. September von der Kantonspolizei Bern verhaftet.
«Ich bin froh, am Leben zu sein»: Peter Kneubühl wurde am 17. September von der Kantonspolizei Bern verhaftet.
Keystone
Die Medienberichte über ihn erachtet Peter Hans Kneubühl als unwahr: Blick auf das Haus am Mont-Desirweg 9 im Lindenquartier in Biel, in dem der Rentner wohnte.
Die Medienberichte über ihn erachtet Peter Hans Kneubühl als unwahr: Blick auf das Haus am Mont-Desirweg 9 im Lindenquartier in Biel, in dem der Rentner wohnte.
Keystone
Die Polizei schickte am 8. September ein Grossaufgebot in das Bieler Wohnquartier. Am Morgen wurde bekannt, dass sich ein bewaffneter Mann in einem Haus verschanzt hat.
Die Polizei schickte am 8. September ein Grossaufgebot in das Bieler Wohnquartier. Am Morgen wurde bekannt, dass sich ein bewaffneter Mann in einem Haus verschanzt hat.
Arthur Sieber, newspictures, Keystone
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Käser gab bekannt, dass der angeschossene Polizist ausser Lebensgefahr sei.

Im Einsatz stehe die Spezialeinheit Enzian der Berner Kantonspolizei, verstärkt durch Spezialeinheiten aus Zürich und Basel. Dies deshalb, weil die Kantonspolizei Bern derzeit wegen des Staatsbesuchs aus Deutschland nicht genügend Mann zur Verfügung habe.

Der Rentner, der sich am Mittwoch in seinem Haus verschanzt hatte, habe in der Nacht mehrere Schüsse auf die Polizei abgegeben. Dabei habe er ein Mitglied der Spezialeinheit Enzian aus nächster Nähe am Kopf getroffen, obschon der Mann einen Helm trug.

Der Verletzte sei operiert worden und ausser Lebensgefahr. Was aber aus seinem Leben in Zukunft werde, wisse man noch nicht, sagte der sichtlich bedrückte Käser.

(SDA)

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