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Eine Stille will sich Gehör verschaffen

Die Stadtberner Grossrätin Ursula Marti soll neue SP-Präsidentin werden. Damit folgt eine stille Schafferin auf den umtriebigen Provokateur Roland Näf.

Die Berner Grossrätin Ursula Marti wurde als Nachfolgerin von Roland Näf fürs SP-Präsidium vorgeschlagen.
Die Berner Grossrätin Ursula Marti wurde als Nachfolgerin von Roland Näf fürs SP-Präsidium vorgeschlagen.
Christian Pfander
Näf, Präsident seit September 2010, gab im Mai 2014 seinen Rücktritt als Parteipräsident bekannt.
Näf, Präsident seit September 2010, gab im Mai 2014 seinen Rücktritt als Parteipräsident bekannt.
Keystone
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Die Gegensätze könnten grösser kaum sein: Der abtretende Roland Näf politisiert pointiert, provokativ, bisweilen gar polemisch, ein rotes Tuch für den politischen Gegner. Seine Nachfolgerin Ursula Marti gilt als stille Schafferin, die das Rampenlicht nicht sucht und der ein respektvoller Umgang auch mit politisch Andersdenkenden wichtig ist. «Mein Stil ist anders», sagt die 48-jährige. «Doch ich bin auch sehr debattierfreudig und werde auf jeden Fall hinstehen, wann immer das nötig ist.»

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