Drei der ärmsten Schweizer Gemeinden sind im Kanton Bern

«Schweiz aktuell» hat die zehn reichsten und ärmsten Gemeinden der Schweiz ausfindig gemacht. Drei der Ärmsten liegen im Kanton Bern.

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Arme Gemeinden sind oft auch kleine Gemeinden. Und von diesen gibt es im Kanton Bern so einige. «Schweiz aktuell» hat die 2400 Gemeinden der Schweiz anhand der direkten Bundessteuer im Jahr 2010 verglichen. Diese werden überall genau gleich erhoben, so ist ein Reichtumsvergleich überhaupt möglich.

Die Ärmsten in Bern und Graubünden

Der Blick auf die zehn ärmsten Gemeinden der Schweiz zeigt: Neun davon kommen aus Graubünden und eben aus dem Kanton Bern. Interessant ist, dass die zweitärmste Gemeinde der Schweiz eine Schwyzer Gemeinde ist. Dieser Kanton ist im Vergleich sehr wohlhabend. Aber Riemenstalden hat bloss 87 Einwohner und somit auch wenig Steuerzahler.

Die drei ärmsten Gemeinden im Kanton Bern sind Horrenbach-Buchen im Zulgtal, Rebévelier und Schelten. Die beiden letzteren gehören zum bernischen Jura. Übrigens: Die ärmste Gemeinde der ganzen Schweiz ist das Bündner Bergdorf Lohn.

Keine der zehn reichsten Gemeinden kommt aus dem Kanton. Die Top 10-Gemeinden finden sich in den Kantonen Schwyz und Waadt. Die reichste ist Coinsins. Dort wohnt André Hoffmann, ein Urenkel des Gründers des Pharmakonzerns Hoffmann-La Roche. Die übrigen 169 Einwohner dieser Gemeinde tragen wesentlich weniger zum Reichtum bei.

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