Die Zwickmühle der bürgerlichen Stadtberner

Im Grossen Rat hat das bürgerliche Land das Sagen. Denn ländliche Grossräte stellen das Wohl ihrer Region über ihre partei­politischen Interessen. Städtischen Vertretern falle dies schwer, sagt Politikwissenschaftler Adrian Vatter.

Adrian Vatter von der Universität Bern hat den Eindruck, dass Vorlagen im Grossen Rat seit der bürgerlichen Wende schneller abgehandelt werden als zuvor.

(Bild: Manuel Zingg)

Herr Vatter, wie würden Sie den typischen bernischen Grossrat beschreiben?Adrian Vatter:Der typische kantonale Parlamentarier ist zwischen vierzig und sechzig Jahre alt, männlich, hat eine gute Ausbildung und arbeitet meistens in einer höheren Position. Gerade im vielseitigen Kanton Bern gibt es aber auch viele Unterschiede. Da gibt es von den jungen Grünen aus den Städten bis zu den älteren SVP- und BDP-Vertretern aus den ländlichen Gemeinden alles.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt