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Die zweiten Wahlsieger

Melanie Mettler holt für die Grünliberalen im Kanton Bern einen dritten Sitz im Nationalrat – damit wird die GLP zur viertstärksten Kraft innerhalb der Berner Delegation.

Die Grünliberalen haben gut lachen: Melanie Mettler (3.v.l.) und Jürg Grossen (dahinter) holten zwei der drei Berner GLP-Sitze im Nationalrat.
Die Grünliberalen haben gut lachen: Melanie Mettler (3.v.l.) und Jürg Grossen (dahinter) holten zwei der drei Berner GLP-Sitze im Nationalrat.
Adrian Moser

Von der grünen Welle profitiert auch die GLP. Die Partei, die 2004 als Abspaltung von den Grünen entstanden ist, legt sowohl national als auch im Kanton Bern deutlich zu. Den Grünliberalen ist es gelungen, sich als wirtschaftsfreundliche Alternative zur Grünen Partei zu etablieren. Und ihr Engagement gegen den Klimawandel scheint glaubwürdiger als jenes der FDP, die im Wahljahr einen Schwenk gemacht hat und auf das Thema aufgesprungen ist.

Casimir von Arx, Präsident der Grünliberalen Kanton Bern, hat die Wahl in den Nationalrat verpasst, freut sich aber dennoch über den Sitzgewinn. (Video: Martin Bürki)

Mit einem Wähleranteil von 9,7 Prozent (+3,7 Prozent) holt die GLP im Kanton Bern einen dritten Sitz im Nationalrat und überflügelt damit die traditionelle Wirtschaftspartei FDP, die ihre zwei Sitze behält. Neben den beiden Bisherigen Kathrin Bertschy und Jürg Grossen schafft Melanie Mettler, Fraktionspräsidentin im Berner Stadtrat, die Wahl ins nationale Parlament.

Keine Überraschung gelingt dagegen bei der Kandidatur von Kathrin Bertschy für den Ständerat. Sie liegt hinter der FDP-Rivalin Christa Markwalder an sechster Stelle und nimmt sich nun aus dem Rennen. «Ich hätte mir mehr Stimmen gewünscht, aber es ist für mich ein Achtungserfolg», sagt Bertschy. Ihre Ständeratskandidatur habe geholfen, dass die GLP einen Berner Nationalratssitz hinzugewinnen konnte. Die Co-Präsidentin der Frauenorganisation Alliance F freut sich zudem über die vielen Sitzgewinne von Frauen.

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