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Die widersprüchliche Zahlungsmoral der BLS

Die BLS gibt sich neu 30 Tage mehr Zeit, um Rechnungen zu bezahlen. Selbst betreibt sie ein happiges Inkasso.

BLS-Reisende werden zur Kasse gebeten: Wer nicht zahlt, erhält mit der Zahlungserinnerung eine Mahngebühr.
BLS-Reisende werden zur Kasse gebeten: Wer nicht zahlt, erhält mit der Zahlungserinnerung eine Mahngebühr.
Tobias Anliker

In der Schweizer Baubranche herrscht Unmut über die BLS. Im März 2019 teilte das Bahnunternehmen mit, dass es sich für die Bezahlung von Rechnungen ab sofort 30 Tage mehr Zeit lässt. Statt einer Zahlungsfrist von 30 Tagen gelte neu eine Frist von 60 Tagen. Weil die BLS einer der grössten Kunden des Bau­gewerbes ist – das Unternehmen investiert jährlich mehrere Hundert Millionen in seine Infrastruktur –, haben die Firmen im Prinzip keine andere Wahl, als die neuen Zahlungsmodalitäten so hinzunehmen.

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