Die Vignette kommt nun doch gut an

Erst wurden die Waldbesitzer für ihre Charme-Offensive verlacht und kritisiert. Nun kaufen die Leute doch eine Waldvignette. Freiwillig.

Wer mit dem Bike in bernischen Wäldern Spuren hinterlässt, kann freiwillig eine Waldvignette kaufen.

Wer mit dem Bike in bernischen Wäldern Spuren hinterlässt, kann freiwillig eine Waldvignette kaufen.

(Bild: Keystone)

Stefan von Bergen@StefanvonBergen

Zuerst galt die Idee einer Waldvignette als schlechter Witz. Der Berner Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher sprach gar von einem «Schildbürgerstreich», als die Berner Waldbesitzer (BWB) mit einer Vignette Biker und Reiter für die von ihnen verursachten Waldschäden bezahlen lassen wollte. Nun kommt die Vignette doch erstaunlich gut an. Schon über 100 Stück seien verkauft, sagte BWB-Geschäftsführer Stefan Flückiger gegenüber «20 Minuten».

Waldnutzer können die Vignette freiwillig für 20 Franken kaufen, der Ertrag fliesst in den Fonds für Wald und Tourismus. Die meisten Käufer stammen aus der Agglomeration Bern. Gut läuft die Vignette offenbar auch im Berner Oberland. Die waldreiche Gemeinde Lauterbrunnen verkauft sie an Touristen. Eben hat sie 100 Vignetten nachbestellt.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt