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Die Schafzüchter waren vorgewarnt

Die Schafzüchter aus Rüschegg waren vorgewarnt: Trotz Wolfsrissen in den Vorjahren, trieben sie ihre über 400 Schafe erneut auf die Alp. Ungeschützt, denn die angebotene Hilfe des Bundes lehnten sie ab.

Herdenschutzhunde kommen immer öfter zum Einsatz. Im Kanton Bern ist durchschnittlich jede dritte Herde bereits geschützt.
Herdenschutzhunde kommen immer öfter zum Einsatz. Im Kanton Bern ist durchschnittlich jede dritte Herde bereits geschützt.
Keystone

Das war für den Wolf eine Festtafel: Weit über 400 Schafe sömmerten die Mitglieder der Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg Mitte Juni auf den Alpweiden am Stierengrat zwischen dem Schwarzsee und der Gemeinde Boltigen. Ungeschützt. Bis vergangene Woche riss der Wolf hier 26 Schafe. Am Wochenende hat die Schafzuchtgenossenschaft gehandelt und ihre Tiere umgehend ins Tal getrieben. Der Wolf sollte dem Bestand nicht noch grösseren Schaden zufügen.

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