Schimmelpilz im Gymer – Schüler verweigern Unterricht

Im Gymnasium Neufeld wurde Schimmelpilz entdeckt. Aus Angst vor gesundheitlichen Schäden verweigerten die Schüler den Unterricht. Die betroffenen Schulzimmer wurden vorübergehend geschlossen.

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Unschöne Entdeckung im Gymnasium Neufeld: Nur kurz nach Beginn des neuen Schuljahres ist in zwei Schulzimmern des Stadtberner Gymers Schimmelpilz festgestellt worden.

Und das offenbar nicht zu knapp. Wie «20 Minuten» am Dienstag schreibt, sei eine Schrankwand mit rotbraunem Schimmel übersät. «Es hat richtig gestunken», sagt eine Schulerin gegenüber der Pendlerzeitung.

Schüler verweigern Unterricht

Wegen des Gestanks und aus Angst vor gesundheitlichen Schäden sind die Gymeler nun auf die Barrikaden gegangen. «Wir weigerten uns, in diesem Zimmer weiter unterrichtet zu werden», so die 17-jährige Schülerin weiter.

Bei der Schulleitung nimmt man die Sache offenbar ernst. «Wir arbeiten mit Hochdruck an der Schadensbegrenzung», sagt Matthias Küng, stellvertretender Rektor des Gymnasiums Neufeld. Den Schimmelbefall habe man schon zuvor entdeckt gehabt, die Ursache sei ein Wasserbruch auf dem Dach.

Schulzimmer vorübergehend geschlossen

Wie lange es dauern wird, bis das Problem behoben ist, und um welche Art Schimmel es sich handelt, ist laut Küng derzeit noch unklar. Klar ist jedoch, dass das Gymnasium inzwischen reagiert hat: «Wir haben die Zimmer vorübergehend für den Unterricht geschlossen.»

Betroffen vom Schimmelbefall sind zwei Schulzimmer. Die Verantwortlichen des Neufeld-Gymers betonen jedoch, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gesundheitsgefährdung für die Schüler oder das Lehrpersonal bestanden hat.

cha

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