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«Der Wolf bedroht die Alpwirtschaft»

SVP-Nationalrat Erich von Siebenthal aus Gstaad kämpft gegen die Ausbreitung des Wolfs. Er fordert, dass der Bund erhebt, wie viele Schafhirte wegen des Raubtiers ihre Alpen aufgeben.

Der Wolf hat im Kanton Bern Freunde und Gegner.

Der Wolf hat im Kanton Bern Freunde und Gegner.

(Bild: Fotolia)

Sie sind ein Wolfsgegner, warum?Erich von Siebenthal:Unser Land ist sehr dicht besiedelt. Der Tourismus wird immer wichtiger, unsere Täler, Alpen und Wanderwege sind sehr stark frequentiert. Für zusätzliche wilde Tiere haben wir da kaum Platz.

In Ihrem Vorstoss suggerieren Sie, dass ein direkter Zusammenhang besteht zwischen der Präsenz des Wolfes und aufgegebenen Weideflächen auf den Alpen. Diese Gleichung ist etwas gar einfach, oder nicht?Ich präsidiere den Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband. Dort stellen wir fest, dass es Alpen gibt, die wegen des Wolfes nicht mehr bewirtschaftet werden. Im Zusammenhang mit Grossraubtieren wird fast alles evaluiert. Also ist es auch Aufgabe des Bundes, diese Entwicklung zu dokumentieren.

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