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Der Kampf um das Ende des AKW

Die Initianten von Mühleberg vom Netz fordern das sofortige Aus des AKW. Die BKW aber will das Werk weitere fünf Jahre betreiben, weil der Kanton Bern sonst Schadenersatzklagen von über 100 Millionen Franken riskiert.

Der Kernmantel des AKW Mühleberg.
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Grafik sas/ Quelle Ensi
Freude ohne Jubel: BKW-Chefin Suzanne Thoma wird von Kommunikations- chef Martin Schweikert über das Endergebnis informiert.
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Enrique Muñoz Garcia
Kurt Rohrbach, CEO der BKW musste nach Fukushima Rede und Antwort stehen.
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Urs Baumann
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Spätestens in fünf Jahren wird im Atomreaktor in Mühleberg zum letzten Mal Strom produziert. Dann, irgendwann im Jahr 2019, drückt der Reaktorführer den Abschaltknopf. Dieser Termin ist bei der BKW beschlossene Sache.

Doch AKW-Gegner wollen das Werk sofort vom Netz nehmen. Vor der Abstimmung am 18.Mai liefern sie sich mit BKW-Getreuen eine Argumenteschlacht. Einig sind sich die beiden Lager bloss in folgendem Punkt: Es gibt genug Strom, auch ohne das AKW Mühleberg. Denn mit der politisch verordneten Energiewende hat in Mitteleuropa eine Stromschwemme eingesetzt. Dies, weil mehrere Staaten die Produktion von erneuerbarer Energie subventionieren. Als Folge davon sind die Strompreise eingebrochen.

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