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Der berüchtigte Ständeratskandidat tritt schon wieder an

Ermutigt von den 23'000 Stimmen, die er im zweiten Wahlgang für den Ständerat gemacht hat, versucht es Bruno Moser erneut und kandidiert für den Regierungsrat. Dass er mit seinen chancenlosen Kandidaturen auch viel Wähler ärgert, blendet er aus.

Bruno Moser steht gern im Rampenlicht (hier nach dem zweiten Wahlgang für den Ständerat im November 2015).
Bruno Moser steht gern im Rampenlicht (hier nach dem zweiten Wahlgang für den Ständerat im November 2015).
Andreas Blatter
SP-Grossrat Roberto Bernasconi will bei der Regierungsrats-Ersatzwahl vom Februar 2015 den Jura-Sitz für die SP verteidigen. Die Delegierten der kantonalen SP nominierten ihn am 17.12.2015.
SP-Grossrat Roberto Bernasconi will bei der Regierungsrats-Ersatzwahl vom Februar 2015 den Jura-Sitz für die SP verteidigen. Die Delegierten der kantonalen SP nominierten ihn am 17.12.2015.
zvg
Der Berner Regierungsrat: Christoph Auer, Andreas Rickenbacher, Philippe Perrenoud, Beatrice Simon, Hansjürg Käser,  Barbara Egger, Bernhard Pulver, Christoph Neuhaus (von links).
Der Berner Regierungsrat: Christoph Auer, Andreas Rickenbacher, Philippe Perrenoud, Beatrice Simon, Hansjürg Käser, Barbara Egger, Bernhard Pulver, Christoph Neuhaus (von links).
Andreas Blatter
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Von den sechs Kandidaten, die am 28. Februar in den Regierungsrat möchten, hat der parteilose Bieler Bruno Moser die geringsten Chancen, die Wahl zu gewinnen. Obwohl er seit letztem November im ganzen Kanton bekannt ist. Damals wollte er seine Kandidatur für den Ständerat nicht zurückziehen und zwang die Berner zu einem zweiten Wahlgang. Das kostete den Kanton 500'000 Franken und brachte Moser 23'000 Stimmen.

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