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Der begehrteste Politjob im Kanton

Mindestens zehn Kandidierende für die zwei Berner Ständeratssitze: Ein Platz in der kleinen Parlamentskammer garantiere Medienpräsenz und ziemlich viel Einfluss, sagt Politikwissenschaftler Adrian Vatter.

Stefan von Bergen
Er hat einen der zwei begehrten Berner Sitze inne: Werner Luginbühl (BDP) im Ständeratssaal.
Er hat einen der zwei begehrten Berner Sitze inne: Werner Luginbühl (BDP) im Ständeratssaal.
Raphael Moser

Alle Stühle sind leer im Ständeratsaal, man kann einen aus­wählen. Es ist Sommerpause, der Politbetrieb ruht im Bundeshaus. Das Berner Ratsmitglied Werner Luginbühl (BDP) schreitet durch die Sitzreihen des verwaisten Saals und zeigt seinen Platz vorn halb links. «Es ist ein guter Platz, man sieht zwar nicht, was hinter dem eigenen Rücken läuft, das ist in unserem kollegialen Gremium aber auch nicht so wichtig», sagt er. Im September nimmt Luginbühl an seiner letzten Session teil, im November tritt er ab. Zusammen mit neunzehn weiteren Ständerätinnen und Ständeräten. Fast die Hälfte der 46 Sitze werden dann frei. Der Ansturm darauf ist gross, denn sie sind begehrt.

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