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Der Appenzeller im Berner Rathaus

Die anstehenden Berner Wahlen werden der erste Stresstest sein, den er mit seiner Kanzlei zu überstehen hat. Der neue Staatsschreiber Christoph Auer, parteilos, verfügt aber sehr wohl über die dafür nötigen fachlichen Kompetenzen.

Parteilos und Nichtberner: Christoph Auer ist seit dem Juni 2013 Staatsschreiber des Kantons Bern. Er hat damit die Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Kurt Nuspliger angetreten.
Parteilos und Nichtberner: Christoph Auer ist seit dem Juni 2013 Staatsschreiber des Kantons Bern. Er hat damit die Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Kurt Nuspliger angetreten.

Der Schein trügt. Mit seiner Grösse von 1,82, seiner schlanken Statur und seinem sorgfältig ausgewählten Outfit wirkt er etwas steif, zurückhaltend, politisch überaus korrekt. Kommt hinzu, dass er sich beruflich bisher ausschliesslich im geschützten Umfeld der Verwaltung bewegte. Und dass er in seinem neuen Job bewusst im Hintergrund bleiben will. Christoph Auer, Staatsschreiber des Kantons Bern, ist tatsächlich kein Blender, der sich im Rampenlicht bewegt. Aber er ist auch kein bürokratischer Beamtenmuffel: Während der Begegnung in seinem geräumigen Büro im zweiten Stock der Berner Staatskanzlei entpuppt er sich als zuvorkommender Gesprächspartner, besonnen und durchaus sympathisch – zwischendurch sogar mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht. «Er ist witziger, als er vermuten lässt», heisst es in seinem Wohnort Wabern.

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