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«Das Volk ist der Chef»

Grossrätin Andrea Gschwend erklärt, warum die SVP innert eines Jahres zum zweiten Mal an der Urne gegen die Ausgaben für unbegleitete minderjährige Asylsuchende kämpft.

Will die Regierung zum Handeln zwingen: SVP-Grossrätin Andrea Gschwend.

Will die Regierung zum Handeln zwingen: SVP-Grossrätin Andrea Gschwend.

(Bild: Christian Pfander)

Frau Gschwend, warum ergreift die SVP schon wieder das Referendum? Der Regierungsrat hat immerhin eine Ihrer Hauptforderungen erfüllt und bringt 17-jährige Asylsuchende künftig gemeinsam mit Erwachsenen unter.Andrea Gschwend:Die neue Unterbringungsform für über 17-jährige UMA ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber das Volk hat im Mai 2017 einen Kredit über 105 Millionen Franken abgelehnt. Davon will die Regierung nun rund 5 Millionen einsparen. Das ist einfach zu wenig und hat nichts zu tun mit der Umsetzung des Volksentscheids.

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