Das Unifest soll zu alter Grösse finden

Am Samstag feiern die Berner Studentinnen und Studenten in der Unitobler das Unifest. Seit dem finanziellen Fiasko vor drei Jahren wurde die Party allerdings kleiner, übersichtlicher und regionaler.

Am Unifest in der Unitobler treten am Samstag vor allem Acts aus Bern auf. Das schont auch das Budget der Veranstalter.

Am Unifest in der Unitobler treten am Samstag vor allem Acts aus Bern auf. Das schont auch das Budget der Veranstalter.

(Bild: Walter Pfäffli)

«Das Berner Unifest gehört zu Bern wie der Zytglogge, der Bärenpark und die Aare», schreiben die Organisatoren des Anlasses auf ihrem Facebook-Profil.

Vor drei Jahren war es aber noch höchst unklar, ob die Studentenparty weiter durchgeführt wird. Grund war ein finanzielles Debakel im Jahr 2010, als der Anlass mit einem Verlust von 40'000 Franken abschloss und der Organisator sogar untertauchte. Auch eine Betreibung half nicht, für den Schaden haften musste am Ende die Studentinnenschaft der Universität Bern (SUB). Die Exekutive der Studentenvereinigung reagierte auf den Vorfall und revidierte das Unifest-Reglement. Einen Organisator in Eigenregie gibt es seitdem nicht mehr. Über das Budget verfügt der Studentinnenrat. Weitere finanzielle Bruchlandungen sollen damit verhindert werden. Das Unifest konnte am Ende weiter bestehen – mit kleinerem Budget.

Regionale Bands

Etwas über 70'000 Franken stehen Patrick Meade, dem Koordinator des diesjährigen Unifests, zur Verfügung. Die Ausgabe 2013 wird ein regelrechtes Bern-Fest. «Die meisten der auftretenden Acts kommen aus Bern», sagt Patrick Meade, der in Bern studiert und von der SUB für die Koordination des Anlasses angestellt wurde.

Am Samstag sollen 1700 Gäste kommen, dann geht das Budget auf. Vergangenes Jahr war die Party mit 2100 Gästen ausverkauft. Nächstes Jahr wird Koordinator Patrick Meade seinen Job einem Nachfolger übergeben. Nebst einem Job erhält sein Nachfolger auch ein Dossier. Die Erkenntnisse der vergangenen Jahre sind nämlich in ein Handbuch eingeflossen. Dieses soll sicherstellen, dass auch in Zukunft aus der Party keine Pleite wird.

Berner Zeitung

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