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Das sind die besten Köche der Region

Der Restaurantführer Gault Millau hat heute Montag die Liste mit den angeblich besten Restaurants in der Schweiz veröffentlicht. Wir zeigen, wer in den Kantonen Bern, Solothurn und Freiburg am besten abschneidet.

Koch Nik Gygax vom Restaurant Löwen in Thörigen.
Koch Nik Gygax vom Restaurant Löwen in Thörigen.
Walter Pfäffli
Robert Speth vom Restaurant Chesery in Gstaad.
Robert Speth vom Restaurant Chesery in Gstaad.
zvg
Wo früher Pflanzen wuchsen, werden heute 6-Gang-Menüs zelebriert – im Restaurant  Eisblume in Worb. Inhaber Mario Caretti (links) und Küchenchef Simon Apothéloz freuen sich über die 14 «Gault Millau»-Punkte.
Wo früher Pflanzen wuchsen, werden heute 6-Gang-Menüs zelebriert – im Restaurant Eisblume in Worb. Inhaber Mario Caretti (links) und Küchenchef Simon Apothéloz freuen sich über die 14 «Gault Millau»-Punkte.
Urs Baumann
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Der Kanton Bern wird auch künftig zahlreiche Feinschmecker anlocken. Im Restaurantführer für das Jahr 2014, den Gault Millau heute Montag veröffentlicht hat, sind erneut zahlreiche Restaurants im Kanton Bern vertreten.

Berns beste Köche sind im «Chesery» und «The Alpina» in Gstaad, sowie im «Löwen» in Thörigen zu finden. Gstaad und das Saanenland scheinen es den Testern von Gault Millau auch dieses Jahr allgemein wieder sehr angetan zu haben. Das kürzlich eröffnete «The Alpina» in Gstaad wurde gar zum «Hotel des Jahres» gewählt.

An der Preisübergabe Ende August erzählte «Gault Millau»-Chefredaktor Heller, was er von seinem ersten Besuch im Alpina in Erinnerung behalten hat: «Es gibt viel Holz in der Hütte, geile Köche und einen super Direktor.» Für die Gastronomie verantwortlich ist Marcus G. Lindner, er konnte seine 18 «Gault Millau»-Punkte verteidigen. Takumi Murase, zuständig für das japanische Essen, gab mit 16 Punkten zudem einen beachtlichen Einstand.

Gelungener Einstand von Leimbach

Wenn man dem «Gault Millau» glauben darf, zeichnet sich Bern gegenüber den anderen grösseren Städten nicht wirklich aus. Im Vergleich zu Basel, Genf, Zürich und Lausanne gibts in Bern keine 18-Punkte-Küche. Die beiden höchsten Noten sind eine 17 für die Restaurants Meridiano (Kursaal) und Schöngrün (Zentrum Paul Klee). Der frühere Lenkerhof-Chef Jan Leimbach hat also bei seinem Einstieg im «Meridiano» überzeugt.

Zu den Aufsteigern in der Stadt Bern gehört Jack's Brasserie im Hotel Schweizerhof, welche neu 14 Punkte aufweist. Ebenfalls neu 14 Punkte hat La Tavola Pronta. Einen Punkt eingebüsst hat hingegen das Restaurant Mille Sens.

104 Berner Restaurants vertreten

Die Testesser von Gault-Millau rühmen das Restaurant Eisblume in Worb in den höchsten Tönen. Die Eisblume ist eines von 13 Lokalen im Kanton Bern, das neu in den Gastroführer 2014 aufgenommen wurde. Und dies gleich mit 14 Punkten. Einen Artikel über die Eisblume und weitere Beiträge zu einzelnen Köchen und Restaurants lesen Sie am Dienstag in den Regionalausgaben der Berner Zeitung.

In der Bildstrecke finden Sie alle Berner Restaurants, die mit mindestens 15 Punkten gewürdigt wurden. Hier finden Sie eine Liste aller 104 Berner Restaurants mit mindestens 12 Punkten – geordnet nach ihrem Standort.

Köchin des Jahres 2014 kommt aus Basel

Zur «Köchin des Jahres 2014» wurde Tanja Grandits ernannt, die im «Stucki» in Basel die Kochkellen schwingt. Die 43-jährige Grandits gehört der neuen Kochgeneration an.

Die Kreationen von Grandits «haben eine eigene, unverwechselbare und unkopierbare Handschrift», heisst es in einer Mitteilung von Gault Millau vom Montag. Ihre Küche wird mit 18 Punkten bewertet. Vor 20 Jahren wurde Irma Dütsch mit zwei weiteren Spitzenköchen als «Köchin des Jahres» geehrt, heisst es weiter. Grandits stehe nun aber alleine im Scheinwerferlicht.

An der Spitze des Gault Millau-Ratings veränderte sich nichts: Sechs Küchenchefs erarbeiteten sich erneut die Höchstnote 19. «Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz» ist Christian Kuchler vom Gasthof Hirschen in Eglisau ZH.

Das Bewertungssystem

Im Gault Millau-Restaurantführer werden Lokale ab 12 Punkten aufgeführt.

  • 12 von 20 Punkten bedeuten: Herkömmliche, gute Küche ohne besondere Ambitionen
  • 13 oder 14 Punkte: Eine sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
  • 15 oder 16 Punkte: Ein hoher Grad an Kochkunst und Qualität
  • 17 Punkte: Die Note für beste Qualität und hohe Konstanz
  • 18 Punkte: Ausserordentliche Kochkunst und Kreativität
  • 19 Punkte: Wegweisende, überragende Küchenleistung
  • 20 Punkte: Idealnote. Wurde in der Schweiz noch nie vergeben

«Gault Millau Guide Schweiz 2014», Ringier, Fr.39.90

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