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Das kantonale Naturpark-Gesetz ist unter Dach

Der Grosse Rat hat das Gesetz über die Pärke von nationaler Bedeutung und das Weltnaturerbe in nur einer Lesung genehmigt. Es regelt die finanzielle Unterstützung der Pärke durch den Kanton und die Aufgabenteilung.

Der Naturpark Gantrisch erhält vom Kanton Bern das Label als «Park von nationaler Bedeutung».
Der Naturpark Gantrisch erhält vom Kanton Bern das Label als «Park von nationaler Bedeutung».
Urs Baumann

Die Vorlage war im Grossen Rat unbestritten. Mehrere Fraktionssprecher betonten am Mittwoch im Berner Rathaus, dass es nicht um neue Vorschriften gehe, sondern um mehr Rechtssicherheit.

Drei Naturpärke erhalten das Label

Betroffen sind die regionalen Naturpärke Chasseral, Diemtigtal und Gantrisch. Sie haben vom Bund das Label als «Park von nationaler Bedeutung» bekommen.

Geplatzt ist bekanntlich das Projekt Naturpark Thunersee-Hohgant. Dies könne man bedauern oder begrüssen, sagte Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus. Das sei aber ein demokratischer Entscheid, den man respektieren müsse.

Daneben ist Bern mit der Gemeinde La Ferrière am mehrheitlich im Kanton Jura gelegenen regionalen Naturpark Doubs beteiligt. Zudem liegt das Unesco-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch (SAJA) zur Hälfte im Kanton Bern.

Die Aufgaben des Kantons sind heute in einer Einführungsverordnung geregelt. Diese ist bis Ende 2012 befristet. Das neue Gesetz schafft nun eine unbefristete Grundlage für die Unterstützung der Pärke.

Der Grosse Rat genehmigte das Gesetz klar mit 132 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen.

SDA/met

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