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«Da werden wir klar Gegensteuer geben»

SP-Präsidentin Ursula Marti ist vom Wahlresultat zwar nicht überrascht, aber dennoch enttäuscht. Mit einer bürgerlichen Mehrheit in Parlament und Regierung befürchtet sie, dass das soziale Klima kälter werden wird, und kündigt Opposition an.

«Bernasconi war der völlig richtige Kandidat. Ich weiss nicht, was man noch mehr möchte: Er war Präsident einer Gemeinde im Berner Jura und hat dort beispielsweise eine Gemeindefusion realisiert.» Ursula Marti, SP-Präsidentin.
«Bernasconi war der völlig richtige Kandidat. Ich weiss nicht, was man noch mehr möchte: Er war Präsident einer Gemeinde im Berner Jura und hat dort beispielsweise eine Gemeindefusion realisiert.» Ursula Marti, SP-Präsidentin.

Frau Marti, sind Sie enttäuscht über das Resultat?Ursula Marti:Wir haben gewusst, dass es schwierig wird. Pierre Alain Schnegg hat ja bereits im ersten Wahlgang mehr Stimmen gemacht als Roberto Bernasconi. Wir wussten auch, dass der Druck im zweiten Wahlgang noch grösser werden wird, nachdem wir im ersten Wahlgang gewonnen hatten. Nun hat die bürgerliche Allianz gespielt. Ich war darauf gefasst, bin nun aber, wo das Resultat so eingetreten ist, dennoch enttäuscht. Wir hätten die Regierungsmehrheit gerne behalten. Das ist uns nun leider nicht ­gelungen.

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