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Nina-Zug erhält ein erstklassiges Facelift

Der erste von 36 Niederflur-Nahverkehrszügen ist von der BLS in Betrieb genommen worden. Neu gibt es ein 1.-Klasse-Abteil sowie weniger Sitz- und mehr Stehplätze.

Alter Zug, neuer Anstrich: Aussen glänzen die aufgefrischten Ninas im neuen BLS-Design. Innen hat sich aber nicht viel geändert.
Alter Zug, neuer Anstrich: Aussen glänzen die aufgefrischten Ninas im neuen BLS-Design. Innen hat sich aber nicht viel geändert.
Urs Baumann
Neue Sitze, mehr Beinfreiheit und Steckdosen zwischen den Stühlen: Die 1. Klasse der aufgerüsteten Nina-Züge  wurde am stärksten aufgewertet.
Neue Sitze, mehr Beinfreiheit und Steckdosen zwischen den Stühlen: Die 1. Klasse der aufgerüsteten Nina-Züge wurde am stärksten aufgewertet.
Urs Baumann
36 Nina-Züge werden für 31 Millionen Franken modernisiert.
36 Nina-Züge werden für 31 Millionen Franken modernisiert.
Urs Baumann
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Heller, sicherer und mit neuem Anstrich: So präsentiert sich der erste der 36 Nina-Züge, die von der BLS zurzeit für 31 Millionen Franken modernisiert werden.

Investiert wurde etwa in Brandmelder, Lichtschranken bei den Türen – und in den Komfort der Passagiere, wie Andreas Willich, Leiter Personenverkehr der BLS, sagt. «Nach über fünfzehn Jahren im Einsatz war es an der Zeit, die Züge den steigenden Kundenerwartungen anzupassen.»

Erfüllt wurden jedoch primär die Erwartungen der 1.-Klasse-Passagiere: Während in der 2. Klasse nahezu alles beim Alten blieb, wurden die teureren Plätze unter grossem Arbeitsaufwand in den ruhigeren Mittelteil des Zugs verlegt. Zudem stehen anstatt 16 neu 20 Plätze mit deutlich mehr Beinfreiheit zur Verfügung.

Auch hat die BLS die Züge endlich mit Steckdosen nachgerüstet – erneut aber nur in der 1. Klasse. «Diese Passagiere zahlen 70 Prozent mehr für ihr Billett. Die Steckdosen sind der Mehrwert», begründet Andreas Willich den Entscheid. Zudem hätte eine gesamthafte Nachrüstung das 31-Millionen-Budget gesprengt.

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