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BKW findet keine Mängel am Mühleberger Druckbehälter

Der bernische Energiekonzern BKW hat bei der Ultraschallüberprüfung des Reaktordruckbehälters im AKW Mühleberg nach eigenen Angaben keine Materialfehler gefunden.

Der Reaktordruckbehälter im AKW Mühleberg (im Bild) sei in gutem Zustand, liess die BKW verlauten.
Der Reaktordruckbehälter im AKW Mühleberg (im Bild) sei in gutem Zustand, liess die BKW verlauten.
Andreas Blatter

Die Resultate zeigen für die BKW laut einer Mitteilung vom Mittwoch, dass der Behälter intakt ist. Die BKW hat nun die Prüfresultate dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI eingereicht. BKW-Sprecher Sebastian Vogler sagte auf Anfrage, vom ENSI habe sein Unternehmen noch keine Reaktion erhalten.

Letzteres hatte vergangenen Woche geschrieben, es werde der Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Mühleberg erst zustimmen, wenn die Sicherheit des Druckbehälters nachgewiesen sei.

Das Kernkraftwerk Mühleberg steht derzeit wegen der jährlichen Revisionsarbeiten ausser Betrieb. Laut Vogler könnte die BKW das Werk Ende Woche wieder hochfahren, wenn das ENSI dafür grünes Licht gibt.

Materialfehler schon im August ausgeschlossen

Die Ultraschalluntersuchungen am Mühleberger Reaktordruckbehälter wurden vorgenommen, weil vor ein paar Wochen in einem belgischen Kernkraftwerk Unregelmässigkeiten an diesem Behälter festgestellt worden waren. Die beiden Behälter wurden seinerzeit von der gleichen holländischen Firma geschmiedet.

Die BKW schloss aber schon Mitte August Materialfehler in ihrem Mühleberger Werk aus. Das belegten ihre Akten. Auch sei ihr Behälter nur von der gleichen Firma geschmiedet worden, das Material hingegen unterscheide sich.

Zu den Ultraschallprüfungen «in einem repräsentativen Bereich» des Behälters entschloss sich die BKW dann aber doch, weil bei ihr die Devise «Safety first» gelte.

SDA

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