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Betreuungsgutscheine: Wie teuer es wird, ist unklar

Ab August gibt es im Kanton Bern Kita-Gutscheine.

Der Kanton Bern wird der erste Kanton sein, der Kinderbetreuungsplätze über Gutscheine subventioniert.
Der Kanton Bern wird der erste Kanton sein, der Kinderbetreuungsplätze über Gutscheine subventioniert.
iStock/Symbolbild

Die ersten Gemeinden sind in den Startlöchern: Ab Sommer sind sie befugt, an Familien Gutscheine für die Betreuung in Kindertagesstätten (Kitas) oder Tagesfamilien auszugeben. Obligatorisch ist der Wechsel zu den Gutscheinen noch nicht, die Gemeinden haben für die Umstellung zwei Jahre Zeit. Ab 2021 wird es im Vorschulbereich nur noch das System mit den Betreuungsgutscheinen geben.

Der Kanton Bern wird der erste Kanton sein, der Kinderbetreuungsplätze über Gutscheine subventioniert. Wie am Freitag an der Jahresmedienkonferenz der Gesundheits- und Fürsorgedirektion deutlich wurde, verspricht sich der Kanton dadurch ein «Angebot von Kitaplätzen und Stunden bei Tagesfamilienorganisationen, das erstens die Nachfrage deckt und zweitens für die Eltern bezahlbar ist».

Geht das kostenneutral?

Die Gemeinden beteiligen sich mit 20 Prozent an den Gutscheinen. Auch der Kanton Bern finanziert jeden ausgegebenen Betreuungsgutschein mit. Zwar ist es das Ziel, dass die Systemumstellung für den Kanton kostenneutral erfolgt. Das hat der Kanton jedoch nicht in der eigenen Hand. Denn die Gemeinden entscheiden, wer Kinderbetreuungsgutscheine erhält und wer nicht. «Geben die Gemeinden viele Gutscheine heraus, ist es möglich, dass das für uns Mehrkosten zur Folge hat», sagte Inge Hubacher, die Vorsteherin des kantonalen Sozialamts.

Vorreiterin für die System-umstellung war die Stadt Bern, die das System mit den Betreuungsgutscheinen bereits mehrere Jahre anwendet.

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