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Bernische FDP lanciert Markwalder, Schmidhauser und Wasserfallen

Die bernische FDP lässt sich vom SVP-Anspruch auf den freien Sitz im Ständerat nicht beirren: Die Freisinnigen wollen selber mit einer Kandidatur mitmischen. Sie nannten am Dienstag erstmals die Namen möglicher Bewerber.

Christa Markwalder: Wird sie für den Ständerat kandidieren?
Christa Markwalder: Wird sie für den Ständerat kandidieren?
Christian Pfander

«Mit Nationalrätin Christa Markwalder, Grossrätin Corinne Schmidhauser, Nationalrat Christian Wasserfallen und allfälligen weiteren Interessenten verfügen wir über mehrere Persönlichkeiten mit Ständeratsformat», erklärte FDP-Geschäftsführer Stefan Nobs in einem Communiqué. Die interne Bewerbungsfrist laufe bis 15. Oktober.

Die SVP hatte am Montag mitgeteilt, sie wolle den freigewordenen Sitz von Simonetta Sommaruga (SP) im Februar mit Nationalrat Adrian Amstutz erobern. Zugleich machte die SVP deutlich, dass sie als stärkste Kraft im Kanton Bern einen Anspruch auf den Sitz sieht und auf die Unterstützung der anderen bürgerlichen Parteien hofft.

FDP ficht SVP-Anspruch an

Die FDP sieht das anders und will zunächst selber ins Rennen steigen, wie sie im Communiqué bekräftigte. «Sollte es zu einem zweiten Wahlgang kommen, wird man die Ausgangslage neu beurteilen.» Der Anspruch der SVP sei im übrigen «nicht gegeben». Schliesslich sei Werner Luginbühl 2007 als SVP-Vertreter in den Ständerat gewählt worden. Luginbühl ist mittlerweile zur BDP beigetreten.

SDA/met

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