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Bernhard Pulver: «Man kann nicht behaupten, wir gäben immer mehr Geld aus»

Der Erziehungsdirektor und aktuelle Berner Regierungspräsident Bernhard Pulver erklärt, warum er nicht zu den Grünliberalen überläuft, verteidigt das rote Budget der Regierung und betont, dass auch Rot-Grün sparen kann.

Regierungspräsident Bernhard Pulver findet, nach zehn Überschussjahren sei ein Budgetdefizit von 150 Millionen Franken vertretbar. Nicht vertretbar wären höhere Steuern.
Regierungspräsident Bernhard Pulver findet, nach zehn Überschussjahren sei ein Budgetdefizit von 150 Millionen Franken vertretbar. Nicht vertretbar wären höhere Steuern.
Stefan Anderegg

Herr Pulver, wann wechseln Sie die Partei? Bernhard Pulver: Gar nicht, ich habe schliesslich mitgeholfen, die Grünen zu gründen.

Als grünliberaler Politiker hätten Sie vielleicht die grössere Chance, Bundesrat zu werden. (lacht) Da bin ich nicht so sicher! Die GLP hat zwar jetzt fünf Prozent Wähleranteil erreicht. Die Grünen dagegen haben seit 25 Jahren immer zwischen sieben und zehn Prozent. Zudem hat die Wahl der Partei nichts mit meiner Karriereplanung zu tun.

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