Berner SP setzt wieder auf Telefon-Kampagne

«Zukunft statt Abbau»: Unter diesem Motto steigt die SP des Kantons Bern in die Grossratswahlen vom 25. März. Die Partei sieht sich im Aufschwung und strebt einen Wähleranteil von mindestens 22 Prozent an.

35 bis 37 Sitze im Grossen Rat sind das Ziel der Berner Genossen um Präsidentin Ursula Marti.

35 bis 37 Sitze im Grossen Rat sind das Ziel der Berner Genossen um Präsidentin Ursula Marti. Bild: Beat Mathys

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Zwei bis vier Sitze möchte die SP hinzugewinnen, wie die Parteispitze am Mittwoch vor den Medien in Bern erklärte. Zurzeit hat die SP einen Wähleranteil von 19,14 Prozent und besetzt 33 der 160 Sitze im Kantonsparlament.

«Unsere Mitgliederzahlen steigen und wir erzielten zuletzt bei den kommunalen Wahlen gute Ergebnisse», begründete Präsidentin Ursula Marti die zuversichtliche Stimmung. Die SP will sich als Partei präsentieren, die den Kanton nicht zu Tode spart, sondern in die Zukunft investieren will, beispielsweise in der Bildung.

Zu den Hauptforderungen gehören auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Förderung von erneuerbaren Energien sowie Krankenkassenprämien, die maximal zehn Prozent des Haushalteinkommens ausmachen. Die SP will «Investitionen, die allen einen Nutzen bringen, statt Steuersenkungen für einige wenige», wie Vizepräsidentin Margrit Junker Burkhard sagte.

Nach den guten Erfahrungen der Vergangenheit setzt die SP im Wahlkampf erneut auf eine Telefonkampagne. Dafür setzt sie fast die Hälfte der 350'000 Franken ein, die sie für die Grossratswahlen ausgeben will. Die Genossinnen und Genossen wollen insgesamt 15'000 Telefongespräche führen und so Unentschlossene für sich gewinnen. (mb/sda)

Erstellt: 17.01.2018, 12:19 Uhr

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