Berner Polizei auf Känguru-Jagd

Kein Scherz: In der Region Biel sind in der Nacht auf Samstag mehrere Kängurus entflohen. Die Tiere wurden inzwischen allesamt erlegt.

Eines des Kängurus wurde am Montagmorgen am Bartolomäusweg in Biel gesichtet. (Fotomontage)

Eines des Kängurus wurde am Montagmorgen am Bartolomäusweg in Biel gesichtet. (Fotomontage) Bild: iStock / google maps

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Am Samstag, um vier Uhr morgens, ging bei der Kantonspolizei Bern ein ungewöhnlicher Anruf ein. Die Person am anderen Ende der Leitung behauptete ernsthaft, dass sie gerade ein Känguru auf freier Wildbahn gesehen hatte. Die Meldung entpuppte sich als wahr. Im Verlauf des Samstags konnte die Polizei den Besitzer des Kängurus ausfindig machen. Und dieser bestätigte: Ihm seien mehrere Wallabys – eine etwas kleinere Känguru-Variante – aus dem Gehege entflohen.

Tiere wurden alle erlegt

Für die Berner Polizei folgte ein grösserer Einsatz. Zuerst stand die Frage: Wie vorgehen? «Nach Absprache mit dem Besitzer wurde entschieden, die Tiere aus Sicherheitsgründen zu erlegen. Es hätte zu gefährlichen Situationen - insbesondere im Strassenverkehr - führen können», sagt Letizia Paladino, Mediensprecherin der Kapo Bern. Bei der Suche nach den entflohenen Kängurus konnte die Polizei auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung zählen. Am Montagmorgen wurde etwa eines der Tiere am Stadtrand vom Biel, am Bartolomäusweg, gesichtet.

Der Einsatz ist mittlerweile bereits abgeschlossen. «Wir haben keine Kenntnis davon, dass noch weitere Wallabys auf freier Laufbahn unterwegs sind», sagt Paladino. Ein Känguru wurde von einem Zug erfasst, die anderen vier wurden von einer Fachperson erlegt, so die Mediensprecherin der Kapo Bern.

Von wo genau die Tiere entflohen sind und wer ihr Besitzer ist, wollte die Kapo aus Gründen des Datenschutzes nicht preisgeben.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 27.06.2018, 18:19 Uhr

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