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Berner Forscher massgeblich an Weltklimabericht beteiligt

CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen sind laut dem Weltklimabericht der Haupttreiber der Klimaerwärmung.

Schweizer Forscher stützen den Klimabericht: Das patagonische Eisfeld in Chile.
Schweizer Forscher stützen den Klimabericht: Das patagonische Eisfeld in Chile.
AFP
Schmilzt immer schneller: Der Pastoruri-Gletscher in Peru.
Schmilzt immer schneller: Der Pastoruri-Gletscher in Peru.
Mariana Bazo, Reuters
Der Weltklimarat IPCC ist sich in seinem neuen Bericht noch sicherer als bisher, dass der Mensch die Hauptverantwortung für die Erderwärmung trägt: Luftverschmutzung am Industriestandort Gelsenkirchen in Deutschland.
Der Weltklimarat IPCC ist sich in seinem neuen Bericht noch sicherer als bisher, dass der Mensch die Hauptverantwortung für die Erderwärmung trägt: Luftverschmutzung am Industriestandort Gelsenkirchen in Deutschland.
Keystone
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Dieser Ausstoss stieg seit Mitte der Neunziger Jahre um die Hälfte, zwischen 1995 und 2011 von 23 auf 33 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr.

90 Prozent der gesamten CO2-Emissionen seien heute fossilen Ursprungs, schreibt das Zentrum für Klima und Klimafolgenforschung der Universität Bern, in einer Medienmitteilung vom Freitag. Das Institut ist mit Professor Thomas Stocker als Co-Leiter der Arbeitsgruppe des UNO-Wissenschaftsrats IPCC massgeblich am jüngsten Weltklimabericht beteiligt.

Um die Klimaerwärmung abzubremsen, muss man nach Angaben des Zentrum bei den fossilen Energieträgern ansetzen. «Zur Stabilisierung der globalen Temperatur ist es notwendig, die CO2-Emissionen weltweit um den Faktor 10 zu reduzieren», sagt Professor Fortunat Joos vom Berner Zentrum für Klimaforschung.

Temperaturerhöhung und Anstieg der Meere

In den vergangenen rund 130 Jahren sei die mittlere Oberflächentemperatur der Erde um 0,85 Grad Celsius gestiegen. Der Trend zeige weiter nach oben - auch wenn im letzten Jahrzehnt eine Verlangsamung festgestellt wurde. Sichtbare Folgen seien der Gletscherschwund, der dramatische Eis-Verlust in Arktis und Grönland, sowie die Temperaturerhöhung der Ozeane. Letztere gehe mit einem Anstieg des Meeresspiegels einher, schreiben die Berner Forscher weiter.

Die Arbeitsgruppe I zu den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels des Weltklimarates IPCC hat derzeit ihren Sitz an der Universität in Bern. Die Schweiz finanziert die Co-Leitung der Arbeitsgruppe durch ein Mandat des Bundesrates an Professor Thomas Stocker, zweiter Co-Leiter ist Qin Dahe aus China.

(SDA)

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