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Bern und Jura wollen «konstruktiven Dialog» zu Moutier

In der Jurafrage soll Ruhe einkehren. Deshalb haben sich die Regierungspräsidenten der Kantone Bern und Jura und der Stadtpräsident von Moutier getroffen.

Nach der Abstimmung am 18. Juni letzten Jahres war der Enthusiasmus der Pro-Jurassier und der Frust der Pro-Berner gross. Nun soll in der Sache Ruhe einkehren.
Nach der Abstimmung am 18. Juni letzten Jahres war der Enthusiasmus der Pro-Jurassier und der Frust der Pro-Berner gross. Nun soll in der Sache Ruhe einkehren.
Enrique Muñoz García

Die Kantone Bern und Jura wollen in der Kontroverse um Moutier zu «Ruhe und Gelassenheit» zurückfinden. Das bekräftigen sie in einem gemeinsamen Communiqué vom Mittwoch.

Knapp ein Jahr nach der Abstimmung über den Kantonswechsel des bernjurassischen Städtchens gehe es nun darum, alles für einen «friedlichen und konstruktiven Dialog» zu tun, teilten die beiden Kantone nach einem Treffen ihrer Regierungspräsidenten mit dem Stadtpräsidenten von Moutier mit.

Die Stimmberechtigten von Moutier hatten sich am 18. Juni 2017 mit knappem Mehr für den Wechsel zum Jura ausgesprochen. Viele Fragen sind noch offen, unter anderem wegen juristischen Auseinandersetzungen. Die hängigen Beschwerden sollten aber kein Hindernis für Gespräche zwischen den Parteien sein, betonen beide Kantone.

SDA/flo

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