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«Bern ist nun als Wirtschaftsstandort weniger attraktiv»

Nicht nur in den Städten, auch auf dem Land lehnten die Berner Stimmberechtigten die Steuersenkung für Firmen ab. Sparmassnahmen rückgängig zu machen, würde Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) aber falsch finden.

<b>Finanzdirektorin Beatrice Simon</b> (BDP) ist enttäuscht.

Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) ist enttäuscht.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Sandra Rutschi

Frau Simon, das Berner Stimmvolk will keine Steuersenkung für Firmen. Haben Sie mit diesem Resultat gerechnet?
Ich habe mit einem knappen Resultat gerechnet, aber mit einem knappen Ja. Nun ist es ein Nein. Das gilt es zu akzeptieren.

Woran lag es?
Es ist immer schwierig, das im Nachhinein zu sagen. Ich denke, ein Grund könnte sein, dass die Gegner der Selbstbestimmungsinitiative auch eher Gegner von Steuergesetzrevisionen sind. Diese Leute wurden besonders mobilisiert.

Bereits bei der nationalen Unternehmenssteuerreform III sagten die Bernerinnen und Berner klar Nein. Dieses Mal wehrten sich die Gemeinden weniger geschlossen gegen die Vorlage als damals.
Das ist so. Der Vorteil unserer Steuergesetzrevision gegenüber der USR III war, dass man genau sagen konnte, welche Mindereinnahmen die Folge sind. Deshalb war das nicht unbedingt miteinander vergleichbar.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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