Bellinzonas Ratschläge für Berner Gemeindefusionen

In einem der grössten Gemeindefusionsprojekte der Schweiz haben sich im Tessiner Grossraum Bellinzona 13 Gemeinden zu einer neuen Stadt zusammengeschlossen. Kann Bern von Bellinzona lernen?

Optimistischer Steuermann einer ambitionierten Fusionsstrategie: Mario Branda (SP), Stadtpräsident der vergrösserten Stadt Bellinzona, findet, mit ihrer lähmenden Verwaltungslastigkeit seien sich Bern und Bellinzona ziemlich ähnlich.<p class='credit'>(Bild: Remy Steinegger)</p>

Optimistischer Steuermann einer ambitionierten Fusionsstrategie: Mario Branda (SP), Stadtpräsident der vergrösserten Stadt Bellinzona, findet, mit ihrer lähmenden Verwaltungslastigkeit seien sich Bern und Bellinzona ziemlich ähnlich.

(Bild: Remy Steinegger)

Herr Branda, Sie waren schon Präsident des alten Bellinzona, das 18'000 Einwohner hatte. Jetzt sind Sie seit rund einem Jahr Stadtpräsident von Nuova Bellinzona. Wie fühlt es sich an, Sindaco von 44'000 Einwohnern zu sein?Mario Branda: Unter dem Strich klar positiv. Persönlich überrascht mich, wie engagiert die ­Gemeindeangestellten mitziehen. Sicher können Sie sich vorstellen, dass es eine grosse Übung ist, die Verwaltungen von 13 ­Gemeinden zusammenzuführen. Da ist viel Flexibilität gefordert. Wir haben eine Garantie abgegeben, dass alle Angestellten weiterarbeiten können. Aber einige erhalten eine neue Aufgabe oder einen anderen Arbeitsort.

Berner Zeitung

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