Bei Neubauten ist der Kanton Bern top

Wenn der Kanton neu baut, dann mit hohen Energiestandards. Und auch durch Standortkonzentrationen wie beim Polizeizentrum kann er umweltfreundlicher werden.

Energiemässig vorteilhaft: Holz prägt das Gebäude der Sanitätspolizei.

Energiemässig vorteilhaft: Holz prägt das Gebäude der Sanitätspolizei.

(Bild: Christian Pfander)

Sandra Rutschi

Neubauten wie etwa das neue Sanitätspolizeigebäude im Berner Forsthaus baut der Kanton im Minergie-P-Eco-Standard, einem sehr fortschrittlichen Energiestandard. Auch graue Energie – also jene, die fürs Baumaterial verwendet wird – fällt da ins Gewicht.

Das Gebäude der Sanitätspolizei ist ein Holzbau. Holz ist ein ökologischer Baustoff mit geringer grauer Energie. Seit es den Minergie-P-Eco-Standard gibt, baut der Kanton nur noch in diesem. Zurzeit gibt es 35 kantonale Bauten, die nach diesem Konzept erstellt wurden.

Wenn der Kanton neu baut, ist er also energetisch top – und hebt damit auch seine Gesamtbilanz für seine Ziele in der Energiestrategie an: «Wenn der Kanton zum Beispiel durch ein zentrales Minergie-P-Eco-Polizeigebäude etliche alte Standorte in einem Topgebäude zusammenfassen kann, ist das nicht nur finanziell, sondern auch energetisch ein Fortschritt», sagt Bruno Rankwiler, Leiter der Fachstelle für nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften.

Dieses neue Polizeizentrum hat der Grosse Rat im November genehmigt, es kommt in der Gemeinde Köniz zu stehen.

Berner Zeitung

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