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Auto provoziert Sozialhilfe-Debatte

Der Regierungsrat will die Sozialhilfe erstmals seit 2003 an die Teuerung anpassen. Und die SVP fragt, ob die Sozialhilfe nicht ohnehin zu grosszügig ist. Ihr gibt der Sozialhilfe-Bezüger mit eigenem Auto zu denken.

Die Sozialämter (hier in der Stadt Bern) sollen ihren Klienten einen Teuerungsausgleich bezahlen.
Die Sozialämter (hier in der Stadt Bern) sollen ihren Klienten einen Teuerungsausgleich bezahlen.
Walter Pfäffli

Ungewöhnlich vorsichtig bringt die Berner SVP ihre Kritik vor: «Ist der Regierungsrat nicht auch der Meinung, dass die Skos-Richtlinien offensichtlich zu grosszügig bemessen sind?», fragt die SVP-Grossratsfraktion in einem gestern veröffentlichen Vorstoss. Die Skos-Richtlinien legen unter anderem fest, wie viel Geld Sozialhilfeabhängige erhalten. Der Kanton Bern hält diese Vorgaben seit jeher ein. Der Regierungsrat gab gestern bekannt, dass er nun auch die neuste Änderung der Richtlinien übernehmen will. Dabei geht es auch darum, die Sozialhilfe erstmals seit 2003 wieder an die Teuerung anzupassen. Vorgesehen ist eine Erhöhung um 1,75 Prozent. Künftig will die Regierung die Sozialhilfe rascher – parallel zu den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV – an die Teuerung anpassen.

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