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Die Schweizer Gemüsekammer droht auszutrocknen

Im Grossen Moos wird die Trockenheit zum Problem. Eine dritte Juragewässerkorrektion für eine Milliarde Franken ist das Kernthema eines Vereins, der bald gegründet wird. Doch die Interessen gehen auseinander.

Sandra Rutschi
Markus Ith (links) und Peter Thomet im Naturschutzgebiet bei «Jeans Möösli».
Markus Ith (links) und Peter Thomet im Naturschutzgebiet bei «Jeans Möösli».
Beat Mathys
Pierre-Alain Sydler vom Biotopverbund.
Pierre-Alain Sydler vom Biotopverbund.
Vom Feuchtbiotop dringt Wasser auf den Acker.
Vom Feuchtbiotop dringt Wasser auf den Acker.
Beat Mathys
Bodenaufschüttungen verbessern die Unebenheiten.
Bodenaufschüttungen verbessern die Unebenheiten.
Beat Mathys
Biotop in Müntschemier.
Biotop in Müntschemier.
Beat Mathys
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Die Landschaft sieht aus wie ein gigantisches Patchwork aus grünen, braunen und schwarzen Flicken. Noch liegen die Felder brach, doch in wenigen Monaten gedeiht hier im Grossen Moos ein Viertel des Schweizer Gemüses. Allerdings ist das frühere Sumpfgebiet mittlerweile im Hochsommer oft zu trocken.

Von letzten April bis Ende Februar fiel so wenig Niederschlag wie seit 54 Jahren nicht mehr. Um ihre Ernte zu sichern, pumpen Bauern jeweils mit Dieselmotoren Wasser aus den Entwässerungskanälen. «Diese Motoren sind nicht gut für die Umwelt», sagt Peter Thomet. Der ehemalige Inser BDP-Gemeindevizepräsident steht auf dem Damm des Kallnachkanals und lässt den Blick über die Ebene schweifen.

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