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«Atomausstieg muss nicht auf Kosten der Landschaft erfolgen»

Raimund Rodewald, Geschäftsführer der Stiftung für Landschaftsschutz, will weiterhin den Bau von Stromleitungen, Wasser- und Windkraftwerken bekämpfen. Gleichzeitig plädiert er für den raschen Atomausstieg. Warum das für ihn kein Widerspruch ist, sagt er im Interview.

Soll durch die Erhöhung der Staumauer um 23 Meter ein Teil dieser Landschaft auf der Grimsel geopfert werden? Nein, findet die Stiftung für Landschaftsschutz nach wie vor. Dies, obwohl die Kapazität des Stausees verdoppelt würde und obwohl auch die Stiftung für den Ausstieg aus der Atomenergie ist.
Soll durch die Erhöhung der Staumauer um 23 Meter ein Teil dieser Landschaft auf der Grimsel geopfert werden? Nein, findet die Stiftung für Landschaftsschutz nach wie vor. Dies, obwohl die Kapazität des Stausees verdoppelt würde und obwohl auch die Stiftung für den Ausstieg aus der Atomenergie ist.
Keystone

Mit Ihrem Kampf gegen Windräder, Stauseen und Starkstromleitungen dürften Sie es künftig sehr schwer, oder? Raimund Rodewald: Nicht unbedingt, da wir so oft Projektverbesserungen erreichen konnten. Bereits heute arbeiten wir bei sehr vielen Kraftwerksprojekten mit den Betreibern konstruktiv zusammen und erzielen sinnvolle Kompromisse.

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