Zum Hauptinhalt springen

Arbeitslosigkeit im Kanton Bern nimmt saisonbedingt zu

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern erhöhte sich im November um 865 auf 15‘753 Personen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,6 auf 2,8 Prozent. Von der Zunahme waren vorwiegend das Bau- und das Gastgewerbe betroffen.

Die Arbeitslosenquote ist im Kanton Bern im November um zwei Prozentpunkte auf 2,8 Prozent angestiegen. Die Zunahme hat vor allem saisonale Gründe: In den Tourismusgebieten ist im Spätherbst Zwischensaison und die Bautätigkeit nimmt mit den kälteren Temperaturen ab.

Im Baugewerbe stieg die Zahl der Arbeitslosen um 414 Personen, im Gastgewerbe um 190. Insgesamt waren im November im Kanton Bern 15'753 Personen ohne Arbeit, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Freitag mitteilte.

Bereinigt um die saisonalen Effekte blieb die Arbeitslosigkeit mehr oder weniger stabil. Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige, jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen besser beurteilen zu können. Solche jahreszeitlichen Einflüsse sind etwa die Witterung oder wiederkehrende Termine wie Feiertage, Ferien und Ähnliches.

Im November stieg die Arbeitslosenquote in allen zehn Verwaltungskreisen des Kantons Bern an. Den grössten Anstieg verzeichneten die touristisch geprägten Regionen Interlaken-Oberhasli und Obersimmental-Saanen. Die Spannweite der Arbeitslosenquote reicht von 2,1 Prozent im Berner Oberland bis 4,7 Prozent in Biel.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 52 Kurzarbeitsgesuche ein, die insgesamt 908 Beschäftigte betrafen. Im Vormonat waren weniger Leute betroffen: Es waren 66 Gesuche und 796 Beschäftigte.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch