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An den Berner Schulen fehlen die Heilpädagogen

Im Kanton Bern gibt es seit Jahren nicht mehr genügend Heilpädagogen. Die Schulen behelfen sich deshalb mit gewöhnlichen Lehrern. Die Pädagogische Hochschule kritisiert dieses Vorgehen.

Der Bedarf an Speziallehrkräften hat in Bern seit der Umsetzung der integrativen Sonderschulung zugenommen (Symbolbild).
Der Bedarf an Speziallehrkräften hat in Bern seit der Umsetzung der integrativen Sonderschulung zugenommen (Symbolbild).
Fotolia

Jahr für Jahr stehen die Schulen in der Schweiz vor der gleichen Herausforderung: Tausende Lehrer müssen angestellt werden, damit im neuen Schuljahr vor jeder Klasse eine Fachperson steht. Längst gelingt dies nicht mehr überall. Die Schulen behelfen sich vielerorts mit unterquali­fizierten Lehrern.

Noch ausgeprägter ist der Mangel an Heil­pädagogen (siehe Kasten). Im Kanton Bern etwa konnten im laufenden Schuljahr zwar alle Lehrerstellen besetzt werden. Fünf unbefristete Posten für Heilpädagogen seien hingegen offengeblieben, sagt Erwin Sommer, Vorsteher des kantonalen Amtes für Kindergarten, Volksschule und Beratung. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges. In der Not würden oftmals gewöhnliche Lehrer den Unterricht übernehmen, den eigentlich ausgebildete Heilpädagogen bestreiten sollten.

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