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Als die Demokratie noch nicht erfunden war

Historikerin Regula Schmid auf der Zuschauertribüne im Grossratssaal, wo seit gestern der Grosse Rat tagt. Bereits im Spätmittelalter debattierten Grossräte im Berner Rathaus –  allerdings ging es damals ziemlich anders zu und her als heute.
Berner Politik im Spätmittelalter: Innerschweizer Boten erscheinen vor den Ratsherren der Stadt Bern. Die Kleinräte sitzen auf Bänken, die Grossräte hören die Anliegen stehend.
Der Kleine Rat hört die Anliegen von Rudolf von Hochberg, Markgraf von Rötteln und von Karl dem Kühnen, ernannter Gouverneur von Luxemburg, an. Der Ratsaal ist am Flachtonnengewölbe erkennbar, dass in den 1440er Jahren im Berner Rathaus eingebaut wurde. Wie die Kleinräte sitzt der Markgraf – der mit Bern mit einem Burgrecht verbündet ist – auf einem grünen Kissen. Zwei Weibel – erkennbar an ihren Stäben – sehen dem Prozedere zu.
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Wichtige Militärgeschäfte

«Leute, die viel Geld hatten, gute Beziehungen etwa zu Adelshäusern vorweisen konnten oder nützliche Fähigkeiten fürs Allgemeinwohl mit sich brachten, wurden bevorzugt.»

Regula Schmid, Dozentin für Geschichte des Mittelalters an der Universität Bern

An Ostern wird gewählt

Eklat um Metzgermeister

Twingherren waren Adlige wie Adrian von Bubenberg, die von ihrem Landsitz wie etwa dem Schloss Spiez aus über Untertanen geboten.

Zurück zur Ordnung

«Mit den jährlichen Wahlen konnte jeweils die öffent­liche Ordnung ­wiederhergestellt ­werden.»

Historikerin Regula Schmid