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Als auch ohne Velowege und Publibike alle strampelten

Vor 100 Jahren rollte in Stadt und Kanton Bern ein Veloboom an, der das heutige Velofieber in den Schatten stellt. Jeder Zweite und jede Zweite fuhr mit dem Velo zur Arbeit. Über weit grössere Distanzen als heute.

Als ob die Tour de Suisse die Kornhausbrücke überqueren würde: Auf dem Bild des Berner Fotografen Walter Nydegger fahren Angestellte aus der Innenstadt mit dem Velo nach Hause zum Mittagessen.
Als ob die Tour de Suisse die Kornhausbrücke überqueren würde: Auf dem Bild des Berner Fotografen Walter Nydegger fahren Angestellte aus der Innenstadt mit dem Velo nach Hause zum Mittagessen.
Staatsarchiv des Kantons Bern
Velostau am Loebegge 1936: Die paar wenigen Automobile müssen hinten anstehen.
Velostau am Loebegge 1936: Die paar wenigen Automobile müssen hinten anstehen.
Burgerbibliothek Bern
Gähnend leere Strasse bis auf ein Pferderfuhrwerk, zwei Automobile und ein paar Velofahrer: 1938 auf der Neubrückstrasse bei der Schützenmatte mit der Reithalle im Hintergrund.
Gähnend leere Strasse bis auf ein Pferderfuhrwerk, zwei Automobile und ein paar Velofahrer: 1938 auf der Neubrückstrasse bei der Schützenmatte mit der Reithalle im Hintergrund.
Burgerbibliothek Bern
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Von so einem Bild kann die Stadtberner Tiefbaudirektorin und Veloförderin Ursula Wyss (SP) nur träumen: Auf der Kornhausbrücke sind die Velofahrer gleich rudelweise unterwegs. Zu dritt oder zu viert rollen sie neben­einander. Es sieht aus, als ob das lang ge­zogene Fahrerfeld der Tour de Suisse die Brücke überqueren würde. Aber der Schnappschuss des Fotografen Walter Nyd­egger zeigt kein Radrennen, sondern den ganz normalen Stadtberner Berufsverkehr im Jahr 1934.

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