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AKW Mühleberg: Regierungsrat zweifelt nicht an Sicherheit

Der Regierungsrat glaubt, dass das AKW Mühleberg sicher sei. Für die Sicherheit sei aber der Bund zuständig, nicht der Kanton.

Der Meienrieder SP-Grossrat Rudolf Käser ist beunruhigt. Er will nämlich wissen, dass die Risse im Kernmantel des AKW Mühleberg «rasch wachsen». Der Regierungsrat dagegen erkennt keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Das AKW Mühleberg entspreche dem neusten Stand der Technik, hält er in der Antwort auf Käsers Interpellation fest. Zurzeit gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Betriebssicherheit nicht gewährleistet sei, beruhigt der Regierungsrat den verunsicherten Käser.

«Die Anrisse an den horizontalen Rundnähten sind nicht wanddurchdringend und weisen jährlich ein geringes Wachstum auf», versichert die Kantonsregierung. Und an den vertikalen Schweissnähten seien bis heute keine Risse gefunden worden. Mit dem Ziel, Funktion und Stabilität des Kernmantels zu sichern, seien 1996 im Reaktordruckbehälter vier Zuganker eingebaut worden.

Bezüglich Käsers Fragen zu sicherheitstechnischen Verbesserungen hält sich der Regierungsrat zurück. Dies sei Bundessache. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) übe die Aufsicht aus. Im Falle einer Gefährdung von Bevölkerung und Umwelt würde die HSK sofort eingreifen.

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