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Abgangsentschädigungen: Bürgerliche machen Druck

SVP und FDP fordern ein Ende von Überzeit und grosszügigen Abgangsentschädigungen für Kaderleute in der bernischen Kantonsverwaltung. Der Regierungsrat will die Forderung nicht umsetzen – nur prüfen.

Läuft die Zeit ab? Vielleicht haben Stempeluhren in der Berner Kantonsverwaltung schon bald ausgedient.
Läuft die Zeit ab? Vielleicht haben Stempeluhren in der Berner Kantonsverwaltung schon bald ausgedient.
Keystone

Dem bernischen Staatspersonal, im Speziellen dem Kader, schlägt ein eisiger Wind entgegen. Bürgerliche Politiker wollen Vorzugsbehandlungen im Personalrecht ein Ende setzen. «Schluss mit Überzeit, Gleitzeit und Ferien à discrétion», fordert SVP-Grossrat Thomas Fuchs (Bern) mit einer Motion. Dass ein Kadermann 3700 Überstunden anhäufen konnte und der Kanton den Abgang mit einer halben Million Franken vergoldet hatte, war für Fuchs im Juli 2009 zu viel des Guten. Deshalb bittet der Banker den Regierungsrat, mit den «Sonderprivilegien» für das Staatspersonal aufzuräumen und ein System vorzulegen, «bei welchem das oberste Kader keine Überstunden mehr geltend machen kann».

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