Die Aare frisst das Ufer weg

Rubigen

In der Hunzigenau muss das Aareufer gesichert werden. Und es pressiert: Nächstes Jahr finden die Bauarbeiten statt.

Das Aareufer bei Rubigen wird schon diesen Winter verstärkt.

Das Aareufer bei Rubigen wird schon diesen Winter verstärkt.

(Bild: Andreas Blatter)

Das Ufer zwischen den beiden Inseln in der Hunzigenau in Rubigen werde durch starke Strömungen der Aare mehr und mehr abgetragen, teilt der Kanton Bern mit. Wie aus den Unterlagen hervorgeht, wurden bei mehreren Hochwassern im Sommer 2014 grosse Mengen von Geschiebe abgelagert. Damit habe sich die Lage der Kiesbänke verändert.

Die nördliche Insel wurde direkt angeströmt und musste zum Schutz bereits im Frühling 2015 verbaut werden. Nach und nach habe die Hauptströmung das rechte Ufer zwischen den beiden Seitenarmen erodiert. Im linken Teil habe sich zudem eine grosse Kiesbank gebildet. Deshalb muss nun gehandelt werden.

Buhnen schützen den Weg

Um den Fussweg entlang der Aare zu sichern, sei das Ufer bereits im letzten Winter provisorisch mit Baumbündeln gesichert worden, schreibt der Kanton. Diese sollen nun durch Steinbuhnen ersetzt werden, um den Weg zwischen der Aare und dem Baggersee langfristiger zu sichern. Die insgesamt elf Buhnen können nur im Winter bei tiefem Wasserstand eingebaut werden. Sie stehen senkrecht zum Weg.

Die Arbeiten werden voraussichtlich von Anfang Februar bis Mitte März 2017 umgesetzt. Für die Zufahrt von der Autobahnraststätte zur Baustelle und für den Einbau der Buhnen muss die Ufervegetation, welche vorwiegend aus schnell nachwachsenden Weiden besteht, stellenweise ausgeholzt werden.

Die Kosten betragen 755'000 Franken. Die Gemeinde trägt 40 Prozent, der Bund 35 und der Kanton 25 Prozent.

rei/pd

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