Wirte sollen Löffel und Rickenbacher meiden

In Wirtekreisen kursiert ein Boykottschreiben: Regierungsrat Rickenbacher und Grossrat Löffel sollen nicht mehr bedient werden.

Andreas Rickenbacher soll nicht mehr bedient werden.

Stefan Anderegg

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das Rauchverbot im Kanton Bern schlägt nach wie vor hohe Wellen. «Ob grüner Grossrat Löffel oder roter Regierungsrat Rickenbacher – bei uns ist keiner von beiden willkommen», heisst es in einem anonymen Schreiben aus Wirtekreisen, das dieser Zeitung vorliegt. Und weiter: «Diese zwei Egoisten sollten im ganzen Kanton in keinem Restaurant mehr bedient werden.» Andreas Rickenbacher (SP) ist als Volkswirtschaftsdirektor zuständig für das Dossier, EVP-Grossrat Ruedi Löffel (Münchenbuchsee) gilt als Vater des bernischen Rauchverbots.

Für die Verfasser des Briefes geht es den Wirten «ans Läbige». Das Rauchverbot wirke sich spürbar auf den Alltag in den Restaurants aus. «Das Bedienen ist teilweise nicht mehr schön», heisst es. So sei bei Bankettanlässen immer die Hälfte der Gäste draussen am Rauchen. Die Verfasser fordern alle Wirte zur Solidarität auf, auch jene, die mit der gegenwärtigen Situation zufrieden sind. (mic/BZ)

Erstellt: 09.12.2009, 08:12 Uhr

Service

Mitdiskutieren, teilen, gewinnen.

News für Ihre Timeline.

Kommentare

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Die Welt in Bildern

Schall und Rauch: Kiffer versammeln sich vor dem kanadischen Parlamentshaus in Ottawa, um bei der jährlichen sogenannten «4/20»-Demonstration teilzunehmen. Das Land hat den Cannabiskonsum legalisiert. (20. April 2018)
(Bild: Chris Wattie ) Mehr...