Uni und Bund legen Institute für Veterinärvirologie zusammen

Das Institut für Veterinärvirologie (IVV) der Universität Bern und das Institut für Virologie und Immunologie (IVI) des Bundes in Mittelhäusern bei Bern sind neu eine Einheit.

Das Labor befasst sich mit Diagnose, Überwachung und Kontrolle hochansteckender Tierseuchen wie Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche oder klassische Schweinepest.<p class='credit'>(Bild: Keystone)</p>

Das Labor befasst sich mit Diagnose, Überwachung und Kontrolle hochansteckender Tierseuchen wie Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche oder klassische Schweinepest.

(Bild: Keystone)

Das Institut für Veterinärvirologie (IVV) der Universität Bern und das Institut für Virologie und Immunologie (IVI) des Bundes in Mittelhäusern bei Bern sind neu eine Einheit. Die Zusammenführung der beiden Institute ist bereits Anfang Jahr erfolgt

Universität Bern und Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) erhoffen sich dank der Integration des IVV in das IVI mehr Forschung dank der Nutzung von Synergien. Das schreiben sie in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Montag.

Mit der Zusammenlegung der beiden Institute werde ein «zukunftsgerichtetes Kompetenzzentrum für Tiergesundheit geschaffen», heisst es weiter.

Keine Entlassungen

Auf Anfrage sagte der Denkan der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern, Andreas Zurbriggen, die neue Struktur habe keine Auswirkungen auf den Personalbestand. Auch auf die universitäre Lehre werde sich die Integration nur insofern auswirken, als mehr Dozierende zur Verfügung stünden. Das IVV gehörte bisher zu dieser Fakultät.

Das IVI ist das Schweizer Referenzlabor für Diagnose, Überwachung und Kontrolle hochansteckender Tierseuchen wie Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche oder klassische Schweinepest. Es untersucht die Entstehung neuer Krankheiten beim Tier und deren Potenzial für die Übertragung auf den Menschen und ist Zulassungsstelle für Impfstoffe und Seren für Tiere.

Insgesamt 85 Personen

Laut Zurbriggen muss die Berner Bevölkerung nun nicht befürchten, dass in Bern Laborarbeiten ausgeführt werden, die bisher das IVI in seinen Hochsicherheitsgebäuden von Mittelhäusern ausführte. In Bern stünden Laboratorien für Arbeiten mit tieferer Sicherheitsstufe zur Verfügung, steht im Communiqué.

Beide Institute zusammen beschäftigen – Finanzierung durch Dritte und Lernende inbegriffen – rund 85 Personen. Die Vetsuisse-Fakultät der Uni Bern und das BLV arbeiten seit Jahren zusammen.

js/sda

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