So tickt das neu gewählte Parlament

Mehr Frauen, mehr reifere Semester, weniger Juristen sowie Politiker mit bäuerlichem Hintergrund – so setzt sich das Kantonsparlament für die kommende Legislatur zusammen.

Fragen an die frisch Gewählten

Fragen an die frisch Gewählten

Wolf Röcken

Insgesamt ziehen zur Junisession 38 neue Grossratsmitglieder ins Rathaus ein – 15 davon sind Frauen. Das sind 7 mehr, als dem Parlament durch Rücktritte und Abwahlen verloren gingen. 7 neue Grossrätinnen kommen von SP-Seite, 4 von der SVP, 2 von den Grünen und je eine von GLP und EVP.

Jünger ist das Parlament allerdings nicht geworden. Zwar ist über ein Viertel der Kandidierenden zwischen 18 und 35 Jahre alt. Allein die Gruppe der 24- bis 29-jährigen Kandidatinnen und Kandidaten beträgt 11 Prozent. Tatsächlich gewählt wurden jedoch vorwiegend reifere Semester: 25,6 Prozent der Grossrätinnen und Grossräte sind zwischen 54 und 59 Jahre alt. Mit 23 Prozent sind fast ein Viertel sogar zwischen 60 und 71 Jahre alt.

Neu sind im Grossen Rat 25 Politikerinnen und Politiker mit bäuerlichem Hintergrund. Das sind 6 weniger als in der noch aktuellen Zusammensetzung. Lehrerinnen und Lehrer bilden die zweitgrösste Berufsgruppe, neu sitzen 17 von ihnen im Ratshaus – 2 weniger als bisher. Bei den Juristen sind es neu 13 (minus 3).

Die Regierungen der beiden grössten Städte im Kanton, Bern und Biel, sind im Parlament nicht vertreten. Dafür ist die Stadtregierung von Thun gleich mit 3 Politikern dabei. Langenthal und Burgdorf schicken ihre Stadtpräsidenten ins Rathaus.as, wrs>

Berner Zeitung

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