Kirchberg und Langenthal sind am wirtschaftsfreundlichsten

Kirchberg und Langenthal sind laut dem neusten Vergleich des bernischen Handels- und Industrievereins (HIV) die bernischen Gemeinden mit den besten Standortbedingungen für Unternehmen.

Langenthal aus der Vogelperspektive: Die Gemeinde gehört laut neustem Rating zu den wirtschaftsfreundlichsten im Kanton Bern.

Langenthal aus der Vogelperspektive: Die Gemeinde gehört laut neustem Rating zu den wirtschaftsfreundlichsten im Kanton Bern. Bild: Matthias Kuert/zvg

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Am meisten verbessert hat sich laut dem neusten HIV- Gemeinderating Adelboden. Kirchberg erreichte laut einer Mitteilung des HIV vom Donnerstag den ersten Platz bei den sogenannten «harten» Faktoren. Unter Einbezug des «weichen» Faktors «Umgebung und Lebensqualität» teilen sich aber Kirchberg und Langenthal mit je 169 Punkten den ersten Platz.

Auf den weiteren Plätzen folgen Steffisburg (168), Burgdorf, Herzogenbuchsee und Thun (alle 166). Die Gewinnerin des letzten gesamtkantonalen HIV-Gemeinderatings des Jahrs 2007, Belp, liegt mit 164 Punkten auf Rang 9. Adelboden machte 15 Punkte gut, befindet sich aber immer noch unter den Gemeinden am Schluss der Rangliste.

Unter «harten» Faktoren meint der HIV Steuern und Gebühren, Verkehr und Parkieren, Bauen/Reglemente/Flächen.

Insgesamt besser, aber...

Der HIV untersuchte 116 oder fast ein Drittel der Berner Gemeinden. Ziel des 1999 erstmals durchgeführten Gemeinderatings ist es, den Gemeindebehörden die Stärken und Schwächen ihrer Kommunen aufzuzeigen und sie zu einem grösseren wirtschaftspolitischen Engagement zu motivieren.

Vor allem bei den Faktorengruppen «Bauen und Flächen», beim Verkehr und bei der Umgebung und der Lebensqualität haben sich die bernischen Gemeinden seit 1999 deutlich verbessert. Der Punktedurchschnitt aller Gemeinden stieg von 111,5 im Jahr 2000 auf 121,7 im Jahr 2011. «Das ist erfreulich», schreibt der HIV.

Der HIV weist aber darauf hin, dass der Kanton Bern gemäss dem neusten Standortqualitätenindex der Credit Suisse an Standortgunst eingebüsst hat. Den Hauptgrund dafür sieht der bernische HIV in Steuersenkungen in anderen Kantonen. Für ihn ist es deshalb ein Muss, dass der Kanton Bern seine Steuern nicht noch erhöht. (sda)

Erstellt: 06.09.2012, 14:39 Uhr

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