Aarepegel in der Matte stieg über Alarmwert

Das Schwemmholz aus dem Thunersee sorgte für eine bedrohliche Situation im Berner Mattequartier.

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Die starken Regenfälle vom Wochenende stellten auch die Feuerwehr in Bern auf die Probe. Aus dem Thunersee floss Schwemmholz in die Aare, was im Berner Mattequartier zu einer bedrohlichen Situation führte. So stieg kurz vor 24 Uhr der Aarepegel in der Stadt Bern auf 499 Kubikmeter pro Sekunde. Der Alarmwert liegt bei 400 Kubikmeter pro Sekunde.

Weil es nicht gelang, genügend verkeiltes Holz aus dem Fluss zu fischen, wurden schliesslich im Bereich Schwellenmätteli die mobilen Schwellenelemente entfernt. So entspannte sich kurz vor Mitternacht die Situation binnen Minuten.

Die Bewohner des Mattequartier haben am Sonntagabend eine erste Warnung per SMS erhalten. Die Entwarnung folgte jedoch gleich am Montagmorgen. Meldungen aus der Matte gingen bei der Kantonspolizei Bern keine ein.

Auch am Montagmittag dauerten die Aufräumarbeiten noch an, wie dem Tweet des Mattequartier zu entnehmen ist:

Die ganze Schweiz wurde am Wochenende von heftigen Unwettern getroffen. Am Schlimmsten war die Situation im Kanton Luzern, wo ein ganzes Dorf verwüstet wurde und in Dierikon zwei Personen ums Leben kamen.

So sah es im ganzen Kanton Bern am Wochenende aus:

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sih/sda

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