Er erklärt den ausländischen Fahrenden die Schweiz

Ruhe statt Chaos und Emotionen – im Sommer 2018 haben die auslän­dischen Fahrenden für nicht ­annähernd so viele Schlag­zeilen gesorgt wie 2017. Andreas Geringer, selber Fahrender, führt das auf seine Vermittlerarbeit zurück.

Negative Schlagzeilen will er dieses Jahr wenn irgend möglich vermeiden: Andreas Geringer erklärt unter dem Vorzelt seines Wohnwagens seine Arbeit als Vermittler zwischen Fahrenden und Ansässigen.

(Bild: Manuel Geisser)

Heuer ist es ruhig geblieben. Sehr ruhig sogar, und Andreas Geringer kann es nur recht sein.

Immer wieder hatten in der Vergangenheit Fahrende vor allem ausländischer Herkunft für Schlagzeilen gesorgt, in Gampelen zum Beispiel und akzentuiert in Wileroltigen. Es ging um Abfälle und um Fäkalien, die sie im Freien herumliegen liessen, aber auch um ihr Auftreten. Wenn sie im grossen Familienverband in der Badi oder im Laden auftauchten, löste dies genauso Ängste aus, wie wenn sie auf der Suche nach einem Verdienst von Haus zu Haus zogen und hartnäckig nach Arbeit fragten.

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