Ein Komitee setzt sich für ein Ja zur Zersiedelungsinitiative ein

Auch im Kanton Bern setzen sich linke und grüne Politiker für die Zersiedelungsinitiative ein. Unterstützung erhalten sie dabei auch von bürgerlicher Seite.

Mit der Zersiedelungsinitiative wollen die jungen Grünen das Wachstum der Bauzonen bekämpfen.

Mit der Zersiedelungsinitiative wollen die jungen Grünen das Wachstum der Bauzonen bekämpfen.

(Bild: Keystone)

Im Kanton Bern hat sich ein Komitee gebildet, das sich für ein Ja des Stimmvolks zur Zersiedelungsinitiative der Jungen Grünen einsetzt. Dem Komitee gehören nicht nur linke und grüne Politiker und Organisationen an.

Wie einer Mitteilung zu entnehmen ist, unterstützt auch BDP-Grossrat Ueli Stähli aus der Gemeinde Köniz die Vorlage, die am 10. Februar vors Schweizervolk gelangt. Der Landwirt und Präsident des Vereins Kulturlandschutz Region Bern sagt, die Initiative sei «der nötige und logische Schritt, um das Kulturland im Kanton Bern konsequent zu schützen».

Das Co-Präsidium des Komitees besetzen zwei Mitglieder der Jungen Grünen. Unterstützt wird es ausser von den Grünen und Jungen Grünen auch von der SP Kanton Bern, der JUSO und verschiedenen Umweltorganisationen.

Seit 1985 seien im Kanton Bern Grünflächen verbaut worden, die zusammengezählt grösser seien als der Thuner- und Brienzersee, schreibt das Komitee in seiner Mitteilung. Die Zersiedelungsinitiative schliesse mit dem Stopp des Bauzonenwachstums «die entscheidende Lücke des heutigen Raumplanungsgesetzes». (sda)

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