Die schwierige Suche der BKW nach sauberem Uran

Die BKW bekräftigt, dass im AKW Mühleberg nur Uran von verantwortungsvollen Lieferanten eingesetzt wird. Dennoch führte bei einer Lieferung die Spur ins verseuchte russische Majak.

Die Uranreserven der Welt in 1000 Tonnen.

(Bild: BZ)

Philippe Müller

Die Schweizer Betreiber von Atomkraftwerken sind nervös. Das trifft auch auf die BKW zu. In knapp drei Monaten entscheidet das Berner Stimmvolk über die Zukunft der Kernenergie im Kanton, und just in diesen Wochen machen wiederholt Gerüchte über schmutziges Uran die Runde: In Schweizer Atomkraftwerken käme Uran aus verseuchten Gebieten Russlands – genauer aus Majak – zum Einsatz, behaupten vorab AKW-Gegner. Während die Axpo dies gegenüber der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens bereits zugeben musste, lud gestern die BKW die Medien zu einem Hintergrundgespräch ein.

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